Energieautarkie

Energieautarkie ist das Bestreben einer Gemeinde oder Region, die Energieversorgung in den Bereichen Wärme, Strom und Verkehr von Importen sowie von fossiler Energie weitgehend unabhängig zu machen. Energieautarkie ist nicht als Abkapselung nach außen zu verstehen, sondern besteht in der optimalen und effizienten Nutzung der vorhanden lokalen Potentiale und Ressourcen an erneuerbaren Energien.

Steigende Energiepreise, die Abhängigkeit von Öl und Gas aus Krisenregionen, sowie der immer konkreter werdende Klimakollaps bewirken ein Umdenken in allen Ebenen der Gesellschaft. Nur durch die Ausschöpfung der lokalen energetischen Ressourcen kann eine Gemeinde oder Region die Ziele Klimaschutz, höhere Versorgungssicherheit sowie lokale Wertschöpfung erreichen.

 

Wesentliche Prinzipien auf dem Weg in die Energieautarkie sind:

Energieeffizienz und Erneuerbare Energie steigern
Aufgrund der begrenzten Ressourcen ist Energieautarkie ohne Energieeffizienz nicht denkbar, d.h. Energieautarkie bedingt die siamesischen Zwillinge der Energiewende:

  • Energieverbrauch senken
  • Anteil erneuerbarer Energien steigern

 

Regionale Energieautarkie

Energieautarkie auf Gemeindeebene ist vernetzt mit anderen Gemeinden der Region zu betrachten. Jede Kommune reduziert ihren Energieverbrauch signifikant und bestimmt die optimale Eigenerzeugung an erneuerbarer Energie, so dass die Gemeinde ihren Beitrag zur regionalen Energieautarkie liefert.

 

Der Weg ist das Ziel

Bei jedem Schritt in Richtung Energieautarkie sollten wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeitskriterien (Nahrungsmittelflächen!) beachtet werden.

 

Gemeinsam zur Energieautarkie

Versuche nicht das Rad neu zu erfinden, sondern werde Teil eines der Energieeffizienz- und Klimaschutz-Programme!

Ing. Andreas Baumgartner

 

Download: Energiebericht Kärnten 2009