Das Umweltzeichen

 

 

Das Umweltzeichen wird an Produkte, Tourismusbetriebe und Bildungseinrichtungen vergeben. Es liefert der Öffentlichkeit Informationen über die Umweltbelastung von Verbrauchsgütern durch deren Herstellung, Gebrauch und Entsorgung. Den Konsumenten und Beschaffern zeigt es umweltfreundliche Produktalternativen auf. Das Umweltzeichen soll Hersteller und Handel motivieren, weniger umweltbelastende Produkte zu entwickeln und anzubieten. Am Markt wird damit ein dynamischer Prozess ausgelöst, der das Angebot in Richtung umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen prägt. Produkte mit dem Umweltzeichen müssen eine Reihe von Umweltkriterien erfüllen und deren Einhaltung durch ein unabhängiges Gutachten nachweisen. Ausgezeichnet werden nur jene nachgewiesen umweltschonenden Produkte, die auch eine angemessene Gebrauchstauglichkeit und Qualität aufweisen. Auf diese Weise kombiniert das Umweltzeichen hohen Umweltstandard mit Qualität und Produktsicherheit.

Umweltzeichen auch für Tourismusbetriebe interessant

Der umweltbewusste Gast verlangt Qualität – nicht nur bei der Ausstattung der Unterkunft, sondern auch bei der Verpflegung. Jene Tourismusbetriebe, die Träger des Österreichischen Umweltzeichens sind, stellen sich dieser Verantwortung. Vorrang in ihren Küchen haben Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft und artgerechter Tierhaltung. Die Zeichenträger kaufen bevorzugt saisonale Produkte bei regionalen Anbietern. In ihrem umfassenden und praktizierten Bekenntnis zum umweltgerechten Wirtschaften sind diese Tourismusbetriebe Vorbilder für andere Wirtschaftsbranchen. Den Aufenthalt in einem Umweltzeichen-Betrieb kann ich als Umweltminister mit bestem Gewissen empfehlen.

 

Umweltzeichen als Meilenstein in der Umweltbildung

Seit Jänner 2002 gibt es auch das Österreichische Umweltzeichen für Schulen, initiiert von Lebensministerium und Bildungsministerium. Bei der Vergabe des Umweltzeichens für Schulen geht es nicht nur um den Öko-Standard für das Schulgebäude oder die Entwicklung eines Abfallwirtschaftskonzeptes, sondern auch um die Qualität der Lernkultur, die Bewertung des sozialen Schulklimas und die Gesundheitsförderung der Schülerinnen und Schüler. Seit 2007 gibt es nun auch eine Richtlinie für außerschulische Bildungseinrichtungen.

Quelle: www.umweltzeichen.at

 

Link: www.umweltzeichen.at